Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam

Wir bieten Ihnen eine fundierte Ausbildung zum Therapiehund bzw. Therapiebegleithundeteam an. In zehn Wochenend-Seminaren (insgesamt 20 Präsenztage) lernen Sie gemeinsam mit  Ihrem Hund von der Basis ausgehend, wie Sie professionell und qualifiziert in der tiergestützten Therapie arbeiten können.

 

 --- Der nächste Kurs beginnt im Herbst 2019 - leider ist er bereits ausgebucht!

Ab September 2020 stehen wieder Plätze zur Verfügung! ---

 

Während der unterrichtsfreien Zeit setzen Sie das in der Theorie gelernte Wissen in einem mind. 40-stündigen Praktikum, das Sie in einer Einrichtung Ihrer Wahl (nach Rücksprache) ableisten, in die Praxis um. Die individuellen Erfahrungen der Teilnehmer werden im Seminar partizipiert und besprochen. Ebenfalls arbeiten wir mit Videoanalysen, Fallbeispielen und in sozialen Einrichtungen.

Die Teilnehmer erledigen Hausarbeiten, fertigen ein einsatzspezifisches Referat an und leisten Literaturarbeit.

 

Zu den theoretischen Seminarinhalten der Therapiehundeausbildung gehören unter anderem:

- Kynologie: Ausdrucksverhalten/Körpersprache, Lernverhalten, Entwicklungsstadien, Anatomie des Hundes,…

- Grundlagen/ Definitionen/ Richtlinien der tiergestützten Therapie

- Einblicke in veterinärmedizinische Grundlagen

- Einblicke in humanmedizinische und –psychologische Grundlagen

- gesetzliche Grundlagen, Hygiene, versicherungstechnische Besonderheiten in der tiergestützten Therapie

- Erstellen von individuellen Therapieplänen und Konzepten

- Dokumentation/ Evaluation

- analoge und digitale Kommunikation

- Anforderungen an einen Arbeitshund und dessen besonderen Bedürfnisse

- tiergestützte Therapie-Einsätze gestalten

- und weitere Inhalte

 

Zu den praktischen Seminarinhalten der Therapiehundeausbildung gehört unter anderem:

- Übungen zur Festigung des Grundgehorsams

- der Hund in außergewöhnlichen Situationen (Stadt-Training, Tierpark, öffentl. Verkehrsmittel,…)

- Fremdführung

- tiergestützte Einsätze gestalten (in sozialen Einrichtungen und ggf. auch bei privaten PARA-dogs Kunden)

- und weitere Inhalte

 

Voraussetzungen für Mensch und Hund:

Idealerweise haben Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem pflegerischen, pädagogischen, therapeutischen oder medizinischen Beruf.

 

Ebenfalls sollten Sie vor Ausbildungsbeginn gemeinsam mit Ihrem Hund eine Begleit- und Verkehrshundeprüfung oder eine vergleichbare Prüfung (gerne auch den ibh-Hundeführerschein) bestanden haben. Gerne können Sie die Alltagsbegleithundeprüfung auch bei PARA-dogs ablegen.

 

Ihr Hund muss in jedem Falle gesund sein (veterinärmedizinisches Gesundheitszeugnis erforderlich), mindestens 12 Monate alt sein und über ein offenes, freundliches Wesen verfügen sowie gerne mit Menschen zusammen sein. Er sollte die Grundkommandos beherrschen.

 

Die Ausbildung zum Therapiehund bzw. Therapiebegleithundeteam umfasst drei praktische Prüfungen:

- den Eingangstest zu Beginn der Ausbildung

- die Zwischenprüfung nach ca. der Hälfte der Ausbildung

- die Fähigkeitsprüfung als Abschlussprüfung in einer sozialen Einrichtung

Der Hundeführer stellt sein theoretisches Wissen zudem in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis.

 

Ziel der Ausbildung ist es, Sie und Ihren Hund zu befähigen, qualifizierte, verantwortungsbewusste und ressourcenorientierte tiergestützte Einsätze zu planen, durchzuführen, zu reflektieren und zu evaluieren. Im Fokus Ihres Tuns sollte unbedingt stehen, Ihren Hund nicht zu instrumentalisieren und seine Bedürfnisse sowie die des Kunden wahrzunehmen und auf diese einzugehen.

 

Die Kosten für die Ausbildung zum Therapiehund bzw. Therapiebegleithundeteam belaufen sich auf 2380,00€ (inkl. 19% USt, zzgl. Kosten für Fahrt, Verpflegung, Unterkunft und Prüfungen).

Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg zum geprüften Therapiehundeteam begleiten zu dürfen.